„Gegen das Vergessen – …dass Auschwitz nicht noch einmal sei!“

„Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung.“

Die Falken Trier laden in diesem Jahr zu der Veranstaltungsreihe „Gegen das Vergessen – …dass Auschwitz nicht noch einmal sei!“ ein. Wir wollen an die Ermordeten und an die Überlebenden erinnern, an die Deportierten, an das Wegsehen und Mitmachen der deutschen Gesellschaft bei den Verbrechen der Nazis. Wir wollen auch an diejenigen erinnern, die Widerstand leisteten, obwohl es aussichtslos schien, die einen Rest Menschlichkeit noch in den KZ verteidigten.

Heute ist Erinnern dringender denn je: wenn getan wird, als sei Antisemitismus ein Phänomen der Vergangenheit, das nichts mit der Gegenwart zu tun habe und wenn Stimmen laut werden, man müsse die Leistungen der deutschen Mörderbanden in zwei Weltkriegen würdigen. Dieser beispiellosen Geschichtsvergessenheit, der Unmenschlichkeit des gewollten Vergessens, wollen wir etwas entgegensetzen, „daß Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts ähnliches geschehe.“

Freundschaft statt Vaterland!

 

Save the Dates:

19.10. / 18 Uhr / KSJ/Raute (Weberbach 72)

Henriette Kretz wurde 1934 geboren. Als Kind überlebte sie die Verfolgung und den Terror durch die Nazis. Bis heute sucht sie das Gespräch mit Jugendlichen und Erwachsenen, um die Erinnerung an die Verbrechen weiterzugeben und die Menschlichkeit zu verteidigen.

12.11. / 15 Uhr / Treffpunkt Hauptmarkt Trier

Stolpersteine, das sind die kleinen Platten aus Messing, die in den Gehweg eingelassen sind. Jede von ihnen ist eine Gedenktafel für genau einen Menschen, der Opfer des Nationalsozialismus wurde. Verlegt sind die Steine dort, wo die Opfer ihren letzten selbst gewählten Wohnort hatten. Wir wollen diese Steine putzen und uns dabei mit den Menschen, an die sie erinnern, beschäftigen. 

14.11. / 19 Uhr / Komplex Infoladen Trier (Horstraße 7)

Zur Vorbereitung auf die Fahrt nach Remagen werden wir uns mit den Nazi-Strukturen vor Ort, dem Kult um die Rheinwiesenlager, die „Schwarze Madonna“ und der Erinnerung an die Opfer der Nazis beschäftigen.

18.11. / 7:30 Uhr / Treffpunkt tba

Wir wollen mit möglichst vielen Menschen aus Trier und Umgebung mit dem Bus nach Remagen fahren. Dort wird gegen den jährlichen Nazi-Aufmarsch protestiert. Eine Antifaschistische Spurensuche ist diesen Themen gewidmet: jüdisches Leben in Remagen, Remagen unterm Hakenkreuz, ein antifaschistischer Widerstandskämpfer aus Remagen, Neonazis in Remagen, Betroffene von Neonazigewalt und der lange Kampf um Anerkennung.

06.12. / 18:30 Uhr / Treffpunkt Rathaus

Hans Eiden war Kommunist und Widerstandskämpfer aus Trier. Die Nazis deportierten ihn ins KZ Buchenwald. Als Lagerältester war er maßgeblich an der Rettung vieler Gefangener vor der Ermordung und an der Befreiung des Lagers im April 1945 beteiligt. In Trier wird kaum an ihn und seine Mitstreiter*innen erinnert.

tba  

Der Stadtrundgang beschäftigt sich mit linker Politik und Antifaschismus in Trier nach 1945 und soll eine Brücke in die Gegenwart schlagen.

Weitere Informationen findet ihr auf unserer Facebook Seite https://www.facebook.com/falkentrier/ . Bei Fragen, schreibt eine Mail an trier@falken-rlp.de .

Das Plakat zur Veranstaltungsreihe findet ihr hier als Download.

 

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Jugendforum Trier im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ des BMFSFJ.

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